Antisemitismus, Rassismus und Xenophobie bei Kindern und Jugendlichen erfordern in der Bildungsarbeit sensibilisiertes und qualifiziertes schulisches Personal sowie klare pädagogische Konzepte, die humanistische Werte und eine diskriminierungssensible Praxis verankern. Schulen können so zu demokratischen Lernorten werden, die Vielfalt stärken und individuelle Bildungswege fördern. Der Beitrag präsentiert ausgewählte Erkenntnisse aus der Bildungsforschung und stellt anhand einer hoch repräsentativen Studie aus der Schweiz Befunde, Entwicklungen und Trends zu homophoben und xenophoben Einstellungen junger Erwachsener vor. Die Erhebungen zeigen deutlich, dass sowohl Fremdenfeindlichkeit als auch Homophobie unter jungen Erwachsenen kontinuierlich abnehmen. Abschließend werden Beispiele nachhaltiger Präventions- und Interventionsarbeit gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit porträtiert.
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