BEKSL: Kriterien für den Berufserfolg von pädagogischen Führungskräften

Kurzbeschreibung

Ziel des Reviews ist es, über den Vergleich von Studien, in denen Maße zur Erfassung des beruflichen Erfolg von Schulleiterinnen und Schulleitern definiert sind, Möglichkeiten der Operationalisierung der abstrakten Größe „Schulleitungserfolg“ in systematischer Form aufzuzeigen und einander gegenüber zustellen. Das Forschungsprojekt wird erstmalig eine Zusammenfassung und einen systematischen Vergleich zu möglichen Berufserfolgskriterien für Schulleiterinnen und Schulleiter leisten. Der damit verbundene Erkenntnisgewinn zu möglichen Berufserfolgskriterien ist wesentlich für eine Reihe von Forschungsfeldern rund um die Professionalisierung von Schulleitungspersonal, u.a.:

  • für die Evaluationen von Qualifizierungsmassnahmen,
  • für die Entwicklung und Validierung von Instrumenten zur Bewerberauswahl,
  • für die Entwicklung von Instrumenten zur Leistungsbeurteilung,
  • im Rahmen weiterer Forschungsarbeiten zur Leistung von Schulleitern.

Hintergrund

Fragen der systematischen Auswahl und Qualifizierung von Führungskräften an Schulen rücken die Kernfrage in den Vordergrund: Was ist ein guter Schulleiter? Und damit ist zugleich die Kriteriumsfrage gestellt: Woran kann man gute Schulleitungen erkennen bzw. ihren beruflichen Erfolg messen? Diagnostisches Problem dabei ist, dass das theoretische und abstrakte Konstrukt „Erfolg von Schulleitung“ operationalisiert, also in messbare Indikatoren übersetzt werden muss (vgl. Hossiep & Wottawa, 1987). Bisher wurden in Studien die unterschiedlichsten Operationalisierungen für die Ableitung von Berufserfolg verwendet. Masse für die Erfassung des Erfolges von Schulleitungspersonal sind hauptsächlich in Studien zweier Forschungsstränge zu finden. Einerseits bieten Erkenntnisse aus Forschungen zu Aufgaben und Kompetenzen von Schulleitung und damit verbunden zur Möglichkeit der Messung des beruflichen Erfolges von Führungskräften an Schulen wichtige Hinweise. Andererseits gibt es vereinzelte Studien, in denen die Wirksamkeit und Qualität von Auswahlverfahren anhand von Bewährungsdaten im Berufserfolg überprüft wurde. Jedoch wurde die Eignung oder Qualität der bisher verwendeten Kriteriumsmasse nicht diskutiert. Das Forschungsprojekt will diese Lücke durch ein internationales Review zu Massen zur Erfassung des Erfolges von Schulleitungen zu schliessen helfen. Beide angesprochenen Forschungsstränge stellen wichtige Quellen dar, um bisher angewandte Berufserfolgsmasse zusammenzutragen.

Ziel

Ziel des Reviews ist es, über den Vergleich von Studien, in denen Masse zur Erfassung des beruflichen Erfolg von Schulleiterinnen und Schulleitern definiert sind, Möglichkeiten der Operationalisierung der abstrakten Größe „Schulleitungserfolg“ in systematischer Form aufzuzeigen und einander gegenüber zustellen. Das Forschungsprojekt wird erstmalig eine Zusammenfassung und einen systematischen Vergleich zu möglichen Berufserfolgskriterien für Schulleiterinnen und Schulleiter leisten. Der damit verbundene Erkenntnisgewinn zu möglichen Berufserfolgskriterien ist wesentlich für eine Reihe von Forschungsfeldern rund um die Professionalisierung von Schulleitungspersonal, u.a.:

  • für die Evaluationen von Qualifizierungsmassnahmen,
  • für die Entwicklung und Validierung von Instrumenten zur Bewerberauswahl,
  • für die Entwicklung von Instrumenten zur Leistungsbeurteilung,
  • im Rahmen weiterer Forschungsarbeiten zur Leistung von Schulleitern.

Darüber hinaus bietet die Arbeit hervorragende Grundlagen für weitere aufbauende Forschungen zu diesen Themenfeldern wie beispielsweise der Entwicklung eines online basierten Potenzialanalyseinstrumentes, das sich für die Beratung und die persönliche Standortanalyse von Schulleiterinnen und Schulleitern einsetzen ließe. Nicht zuletzt führt die intensive Auseinandersetzung mit möglichen Bewährungskriterien für Schulleiterinnen und Schulleiter zu einer Expertenstellung, die für die Beratung und Betreuung von Forschungs- und Praxisprojekten rund um die Leistung von Schulleitungen nützlich ist.

Design und Methodik

Das Projekt ist in folgende Arbeitsphasen gegliedert:

  • Sammlung und Sichtung relevanter Studien,
  • Entwicklung eines Kategorienschemas,
  • Klassifizierung und Verdichtung,
  • Diskussion mit Experten aus Forschung und Praxis,
  • Ergebnisbericht.

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