Brückenangebote des Kantons Zug

Kurzbeschreibung

Jugendliche, die nach der Abschluss der Schulzeit nicht direkt eine Anschlusslösung finden, haben die Möglichkeit, ein Brückenangebot zu besuchen. Der Kanton Zug macht drei verschiedene Angebote:

  • Schulisches Brückenangebot (S-B-A), das als ein freiwilliges 10. Schuljahr eine Vorbereitung auf den Einstieg in eine Berufsausbildung oder eine weiterführende Schule darstellt
  • Kombiniertes Brückenangebot (K-B-A), welches auf eine Berufslehre oder eine berufliche Grundbildung im Attest vorbereitet
  • Integrations-Brückenangebot (I-B-A), das sich auf die Vermittlung vor allem von Deutschkenntnissen konzentriert und sich an neu zugereiste fremdsprachige Jugendliche richtet.

Im Rahmen der wissenschaftlichen Evaluation werden in diesem Projekt Wahrnehmungen der Lernenden dieser drei Institutionen zu Nutzen und Qualität des Angebots erhoben, um ein datenbasiertes Qualitätsmanagement und Qualitätsentwicklung zu ermöglichen.

Hintergrund

Jugendliche, die nach der Abschluss der Schulzeit nicht direkt eine Anschlusslösung finden, haben die Möglichkeit, ein Brückenangebot zu besuchen. Der Kanton Zug macht drei verschiedene Angebote:

  • Schulisches Brückenangebot (S-B-A), das als ein freiwilliges 10. Schuljahr eine Vorbereitung auf den Einstieg in eine Berufsausbildung oder eine weiterführende Schule darstellt
  • Kombiniertes Brückenangebot (K-B-A), welches auf eine Berufslehre oder eine berufliche Grundbildung im Attest vorbereitet
  • Integrations-Brückenangebot (I-B-A), das sich auf die Vermittlung vor allem von Deutschkenntnissen konzentriert und sich an neu zugereiste fremdsprachige Jugendliche richtet.

Ziel

Im Rahmen der wissenschaftlichen Evaluation werden in diesem Projekt Wahrnehmungen der Lernenden dieser drei Institutionen zu Nutzen und Qualität des Angebots erhoben, um ein datenbasiertes Qualitätsmanagement und Qualitätsentwicklung zu ermöglichen.

Design und Methodik

Im Sinne eines Längsschnitts-Designs werden in diesem Projekt zu vier verschiedenen Zeitpunkten vier Instrumente eingesetzt. Zu Beginn der Qualifizierung werden die Lernenden mittels eines Online-Fragebogens zu demografischen Angaben, Beweggründen für den Besuch des Brückenangebots, dem Stand des Berufswahlprozesses und zur Einschätzung der eigenen fachlichen und überfachlichen Kompetenzen befragt. Diese dient der Ermittlung von Ausgangswerten. Nach der einjährigen Schulzeit kommt abermals ein Online-Fragebogen zum Einsatz, um Einschätzungen zur Qualität des Brückenangebots, zum Lernerfolg und den Berufswahlprozess zu erheben. Ein Jahr nach Abschluss wird mittels einer Follow-up-Befragung (ebenfalls online) die dann aktuelle berufliche Situation erhoben. Schliesslich dient eine Verbleibe-Befragung (telefonisch; vier Jahre nach Abschluss) der abermaligen Ermittlung der beruflichen Situation der ehemaligen Lernenden. Hierbei werden mit einem grösseren Abstand noch einmal die Bedeutung des Brückenangebots für die eigene Entwicklung und der Nutzen für die Ausbildung oder Anschlusslösung bewertet.

Die so erhobenen Daten werden dann im Längs- und Querschnitt verknüpft und ausgewertet.

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