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STBE: School Turnaround – Berliner Schulen starten durch

Kurzbeschreibung

Das Projekt verfolgt das Ziel, zehn Schulen im sozialen Brennpunkt aus fünf Berliner Bezirken zu unterstützen, damit sie ihrem Bildungsauftrag besser gerecht werden können. Das Projekt wird systematisch begleitet. Dabei besteht die wissenschaftliche Begleitung aus zwei Bestandteilen: erstens der wissenschaftlichen Evaluation mit entsprechender Möglichkeit der Bearbeitung von (anwendungsorientierten) Forschungsdesideraten in der Projektlaufzeit und nachgängig zum Projekt und zweitens der wissenschaftlichen Beratung.

Hintergrund

Das Projekt „School Turnaround: Berliner Schulen starten durch“ (2013-2017) wird gemeinsam von der Robert Bosch Stiftung und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft in Partnerschaft mit den beteiligten Berliner Bezirken durchgeführt.

Der School Turnaround soll durch umfassende und passgenaue Prozesse der Schulentwicklung erreicht werden, die auf die Bedürfnisse besonders belasteter Schulen zugeschnitten sind und die die Handlungsfähigkeit der Schulen stärken sollen. Dazu arbeiten alle Projektbeteiligten (insbesondere Projektschulen, Schulaufsicht und Schulträger) eng und partnerschaftlich zusammen, um gemeinsam die Projektziele zu erreichen. Die besonderen Rahmenbedingungen für Schulentwicklung bei Schulen im sozialen Brennpunkt werden ebenfalls in den Blick genommen.

Es nehmen drei Grundschulen und sieben Integrierte Sekundarschulen aus fünf Berliner Bezirken am Projekt teil.
Nach Abschluss des Projekts School Turnaround: Berliner Schulen starten durch hat die Robert Bosch Stiftung eine Publikation herausgegeben, die zentrale Erkenntnisse und Empfehlungen der wissenschaftlichen Begleitstudie bündelt.

Ziel

Das Projekt verfolgt das Ziel, zehn Schulen im sozialen Brennpunkt aus fünf Berliner Bezirken, die aus unterschiedlichen Gründen ihrem Bildungsauftrag nicht mehr gerecht werden können, wieder zu funktionierenden Schulen zu entwickeln. In der Pilotphase sollen sich die Schulen durch die Unterstützung im Projekt in vier Bereichen verbessern, deren inhaltliche Ausgestaltung sich am Berliner Qualitätsrahmen orientiert:

  • Unterrichtsqualität (Lehr- und Lernprozesse sowie Professionalität der Lehrkräfte),
  • Schulmanagement,
  • Schulkultur,
  • Ergebnisse (Schullaufbahn, Kompetenzen, Leistungen etc.).

Das Projekt „School Turnaround: Berliner Schulen starten durch“ wird vom Institut für Bildungsmanagement und Bildungsökonomie systematisch wissenschaftlich begleitet. Die Ziele und Fragestellungen der Evaluation richten sich nach den Zielen des Projekts, d.h. den allgemeinem Projektzielen und den schulspezifischen Zielen.

Um der Projektstruktur in der wissenschaftlichen Begleitung gerecht zu werden, ist ein entsprechend vielschichtiges Vorgehen notwendig. Dabei besteht die wissenschaftliche Begleitung aus zwei Bestandteilen: erstens der wissenschaftlichen Evaluation mit entsprechender Möglichkeit der Bearbeitung von (anwendungsorientierten) Forschungsdesideraten in der Projektlaufzeit und nachgängig zum Projekt und zweitens der wissenschaftlichen Beratung.

Design und Methodik

Aufgrund der Ziele und Fragestellungen sowie der daraus abgeleiteten Prämissen werden im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung im Sinne eines kombinierten explorativen und explanativen Mixed-Methods Designs qualitative und quantitative Verfahren der Datenerhebung und –analyse eingesetzt.

Qualitative Daten sind vor allem

  • vorhandene Dokumente, z.B. Berichte der Schulaufsicht, des Schulträgers (Bezirke), der Schule wie Ergebnisse aus Selbstevaluationen,
  • die Interviewdaten, Expertengespräche mit den schulischen Akteure (Schulleitungsmitglieder und Lehrkräfte),
  • Vertretern der regionalen Schulaufsicht, des Berliner Unterstützungssystems sowie n des Schulträgers,
  • Mitgliedern der Geschäftsstelle des Projekts und den Prozessbegleitenden bzw. (Schulentwicklungs-)Beratern der Schule(n),
  • offene Angaben in den Fragebögen.

Quantitative Daten sind vor allem

  • vorhandene Daten/Kennzahlen, z.B. statistische Kennzahlen (Bewerbungen, Schulabgänger, Meldungen über Gewaltdelikte etc.), Daten der Lernstandserhebungen, Berichte der externen Evaluation,
  • Daten aus den Fragebogenerhebungen aller für das Projekt relevanten Beteiligten, ggf. auch weiterer Schulen in Berlin.

Angeregt wird zum Abschluss eine Veranstaltung mit den Schulen durchzuführen sowie nachgängig eine Expertentagung. Beide Veranstaltungen sollen zur Entwicklung der Transferprodukte und Empfehlungen dienen.

Die methodischen Phasen und Teilschritte bauen aufeinander auf. Die Evaluation bedient sich also unterschiedlicher Datenerhebungs- (und analyse-)verfahren. Die folgenden Abbildungen illustrieren das Vorgehen:

Evaluationsdesign: Zeitverlauf der Datenerhebung

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