Der Beitrag stellt die Ergebnisse einer Studie zu systemischen Faktoren verschiedener Formen der Kooperation in Netzwerken mit schulischen und außerschulischen Beteiligten vor. Schulische Netzwerke und Bildungslandschaften als Strategie zur Förderung von Innovationen haben sich im Bildungssystem etabliert. Die Einbeziehung außerschulischer Einrichtungen schafft neue Lernorte und eine breitere Palette an Bildungsangeboten.
Der vorliegende Beitrag untersucht die Kontextspezifität verschiedener Kooperationsformen zwischen schulischen und außerschulischen Beteiligten in Bildungslandschaften im Zusammenhang mit systemischen Faktoren. Dabei wird ein Input-Prozess-Output-Modell mit manifesten Variablen angewendet, die im Längsschnitt in 17 Bildungslandschaften aus acht Kantonen der Schweiz erhoben wurden. Die Studie bestätigt einen positiven Zusammenhang von fachlichem Austausch während der Projektphase mit der wahrgenommenen emotionalen Entlastung und Professionalisierung am Ende der finanzierten Projektphase. Sämtliche Kooperationsformen hängen zudem positiv mit der Handlungskoordination der lokalen Projektleitung zusammen. Dies impliziert die Wichtigkeit der Unterstützung durch eine lokale Koordinationsstelle, um neben den positiven Auswirkungen für die schulischen und außerschulischen Beteiligten längerfristig auch positive Auswirkungen für die mit den Bildungslandschaften angesprochenen Kinder zu erreichen.
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