Kooperation in der Schule, mit anderen Schulen und mit außerschulischen Einrichtungen

Autor(en)

Huber, S.G. , Ahlgrimm, F. & Hader-Popp, S.

Herausgeber

Huber, S.G.

Erscheinungsjahr

2020

Titel

Kooperation in der Schule, mit anderen Schulen und mit außerschulischen Einrichtungen

Erschienen in

Handbuch für Steuergruppen

Form

Aufsatz

Verlag

Carl Link

Abstract (short)

Kooperation war und ist Maxime pädagogischen Handelns. In der erziehungs- und bildungstheoretischen Tradition ist zwar nicht immer der Begriff »Kooperation« benutzt worden, aber oft von Partnerschaft, von Gemeinschaft, pädagogischem Bezug, von sozialintegrativem, demokratischem Erziehungsstil usw. gesprochen worden.

Vor allem drei wichtige Gründe sprechen für verstärkte Kooperation in Schulen, zwischen Schulen und von Schulen mit anderen, außerschulischen Partnern: Zum einen können die komplexen Anforderungen, die an Schulen gestellt werden, durch Kooperation passgenauer und ressourcenschonender bewältigt werden. Zusammenarbeit ermöglicht darüber hinaus durch die Aktivierung der Potenziale mehrerer hoch qualifizierter Fachleute eine Qualitätssteigerung der schulischen Prozesse. Nicht zuletzt ist Kooperation in einer Schule, die auf Mündigkeit und Verantwortlichkeit hin erziehen soll, anders als in der Wirtschaft nicht nur Mittel, sondern selbst ein Ziel an sich: Kooperation in Schulen muss unter einer pädagogischen Perspektive gesehen werden und die Schule soll durch eigenes kooperatives Handeln ihren Schülern ein Vorbild sein.

Aufgabe aller für Bildungsprozesse Verantwortung Tragender ist, durch Kooperation Entwicklungsprozesse in Gang zu setzen, die die Problemlösungsfähigkeit und Leistungsfähigkeit der Schüler und die der Schule insgesamt zu erhöhen versprechen.

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