BIO-Strategie

Strategisch verantwortliches Handeln in der Balance von Bewahren, Optimieren, Innovieren

Modell zur Strategiearbeit

Das BIO+S Modell ist ein ganzheitliches Modell zur Strategiearbeit. Bearbeitet werden können Themen der Personal-, Team-, Organisations- und Systementwicklung.

BIO+S:  Integration von vier Perspektiven
© 2025 Stephan Gerhard Huber

Vier unterschiedliche Perspektiven

Das strategische Handlungsmodell integriert vier unterschiedliche Perspektiven bei der Erarbeitung einer Strategie. Es umfasst die Aspekte Bewahren (B), Innovieren (I) und Optimieren (O) und damit die zentralen Fragen danach, wie bisher Erfolgreiches und Sinnvolles bewahrt, Neues und Wichtiges innoviert und das, was schon gemacht wird, im Sinne einer gesteigerten Effektivität oder im Sinne der Effizienz mit geringerem Aufwand optimiert werden kann. Der vierte Aspekt des Sistierens (S) geht der Frage nach, welche Strukturen, Prozesse oder Projekte in der Organisation, die aufwändig sind, aber wenig Nutzen generieren, auch sistiert (im Sinne von (vorübergehend) eingestellt oder unterbrochen) oder ganz weggelassen werden können, um Raum zu schaffen für diejenigen Vorhaben, die prioritär sind.

BIO+S: Analyse, Planung und Bilanzierung in sieben Schritten
© 2025 Stephan Gerhard Huber

Analyse und Planung von Transformationsprozessen

Konkret eingesetzt werden kann das BIO+S Modell als ein Verfahren zur Analyse, Bilanzierung und Planung von Transformationsprozessen. Dabei werden in sieben Schritten Ziele und Maßnahmen gebrainstormt, bewertet, ausgewählt und schließlich umgesetzt bzw. fortgeschrieben im Sinne einer Strategie.

Die Anwendungsbereiche von BIO+S sind vielfältig, das Verfahren kann z.B. im Rahmen eines Pädagogischen Tages zur schulischen Qualitätsarbeit oder in der eigenen Personalentwicklung oder der Mitarbeitenden eingesetzt werden. Es eignet sich gleichermaßen für den Einsatz in nicht-schulischen Organisationen oder Kontexten.

Kategoriensystem: Handlungsmodell Schulgestaltung
© 2020 Stephan Gerhard Huber

Handlungsfelder in der Schulgestaltung

Das Handlungsmodell Schulgestaltung bezieht sich explizit auf die Entwicklung der Einzelschule. Es ist neben dem BIO+S Modell ein weiteres Referenzmodell im Prozess der Schulentwicklung. Die dort beschriebenen Handlungsfelder bieten sich als Kategorien an, wenn es um die Gestaltung und Entwicklung der Schule als Organisation geht.

Literatur zur Vertiefung (Auswahl)

Organisationspädagogik der Schule

Vortrag oder/und Workshop mit Prof. Huber zur Strategiearbeit buchen

In Vorträgen mit anschließender Möglichkeit zum Austausch oder in teilnehmendenorientierten Workshops mit Einzel- und Gruppenarbeiten sowie digitalem Schreibtool zur Dokumentation kann der Blick auf die Qualität der eigenen Organisation und deren Weiterentwicklung gerichtet sowie Teilbereiche (Gruppen/Teams/Teil-Einheiten) betrachtet werden. Dabei können z.B. auch weitere Themen wie Kooperation und Vernetzung innerhalb und außerhalb der Organisation fokussiert werden.

Die Teilnehmenden erhalten wertvolle Impulse, um auf Basis eigener Überlegungen eine systematische, organisationsspezifische Gesamtstrategie für die Weiterentwicklung der Qualität der eigenen Organisation bzw. Schule zu erstellen bzw. fortzuschreiben. Dabei werden im Rahmen eines (pädagogischen) Aufwand-Nutzen-Verhältnisses Ziele, konkrete Maßnahmen, Zeitschienen und Verantwortlichkeiten für die Umsetzung der Strategie erarbeitet.

Beispiel: Exemplarischer Ablauf eines Schulentwicklungstages

Referenz: https://www.instagram.com/p/DNQhORaoC7l/?img_index=4&igsh=ZDJibWI0ZXcycWQy

Anfragen für Vorträge oder Workshops mit Prof. Dr. Huber richten Sie bitte an Vortrag@Bildungsmanagement.net oder Office@Bildungsmanagement.net.

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